Seelsorge & Beichte

Beistand & geistliche Begleitung. Mit GOTT


Seelsorge geschieht mitten im Leben an vielen Orten und in unterschiedlichen Zusammenhängen: in privaten und beruflichen Krisen, in der Konfrontation mit Leid und Tod, in existienziellen Notlagen oder rund um schöne Anlässe von großer persönlicher Bedeutung. An Wendepunkten des Lebens und in schwierigen Situationen sind Seelsorgerinnen und Seelsorger da und lassen ihr Gegenüber spüren, dass es nicht alleine ist. Seelsorge reicht vom Lebensanfang bis zum Lebensende. Sie wurzelt im Glauben und kann von jedem in Anspruch genommen werden – weil Gott sich allen Menschen zuwendet.

SEELSORGE. EIN BEHÜTETER MOMENT.

„Zoff im Job, Knatsch in der Beziehung, isoliert, allein, Mist gebaut? Wir helfen. Erfahrene Seelsorgerinnen und Seelsorger kümmern sich um Menschen in schwierigen Situationen und bieten ihnen sinnstiftende Beratung.“ So beschreiben die Reformierte und die Katholische Kirche in der Schweiz ihr Seelsorgeangebot im Internet. Und das trifft gut, welcher Sinn mit den Worten „Sorge für die Seele“ gemeint ist.

Ursprünglich kümmerten sich in der Seelsorge Geistliche um das Seelenheil der Gläubigen, die von Angst vor dem Fegefeuer geplagt waren, und sprachen sie nach Reue und Buße frei von ihren Sünden. Bis heute ist Seelsorge in der Regel ein Gespräch im kirchlichen Zusammenhang. Wobei sich die Fragen, Ängste und Nöte von Menschen wandeln und heute andere sind als im Mittelalter. Meist handelt es sich um ein persönliches Gespräch unter vier Augen, in dem Menschen ihre Sorgen und Nöte vortragen und Lebens- oder Glaubenshilfe erfahren.

© Basti Arlt/EKD; Dr. Barbara Schwahn